Hohenwestedt: 30 Erstspenden sind 300 Euro wert

"Aus Blut mach Geld": Wette zwischen DRK und Schule Hohe Geest geht in neue Runde.

Julian Theede (links), Luna Benefeld und Henry Wichelmann haben zum ersten Mal Blut gespendet. Foto: Hans-Jürgen Kühl

HOHENWESTEDT Die „Challenge“, die sich der DRK-Ortsverein Hohenwestedt für die Abiturienten der Schule Hohe Geest (SHG) ausgedacht hat, geht in die nächste Runde. Bei der Premiere der „Aus Blut mach Geld“-Wette vor zwei Jahren schafften es die Gymnasiasten, die geforderten 30 Erstspender zu mobilisieren und kassierten die vom DRK als Belohnung in Aussicht gestellten 300 Euro für den Abi-Ball. 2023 gewann das DRK die Wette.

Bei der dritten Auflage der „Challenge“ ist noch alles möglich: Neun Erstspender wurden beim Blutspenden am Dienstag im Forum gezählt. Die noch fehlenden 21 können beim nächsten Hohenwestedter Blutspendetermin am 21. Mai zum Aderlass kommen.

Die ersten Gymnasiasten, die am Dienstag zum allerersten Mal Blut spendeten, waren Julian Theede, Luna Benefeld und Henry Wichelmann. „Meine Oma und meine Mutter sind auch regelmäßig zum Blutspenden gegangen und haben mir erzählt, dass sie sich danach immer gut gefühlt haben: zum einen körperlich und zum anderen, weil man mit so einer Blutspende ja stets auch anderen Menschen hilft“, sagte Julian Theede, den Sabine Witthinrich vom DRK-Vorstand darum gebeten hatte, die „Challenge“ im Abiturjahrgang per WhatsApp zu verbreiten.

„Ich hatte ohnehin schon darüber nachgedacht, jetzt mit 18 Jahren mit dem Blutspenden anzufangen“, bemerkte SHG-Oberstufensprecherin Luna Benefeld, die nach ihrem Premierenaderlass fest entschlossen ist, „auch langfristig dabei zu bleiben, weil ja tagtäglich viel Blut für Operationen und Krebspatienten benötigt wird.“ Henry Wichelmann hatte bei seiner ersten Teilnahme am Blutspenden auch den möglichen Wettgewinn im Blick: „300 Euro für den Abi-Ball sind ein guter Grund zum Blutspenden.“

Auch Eltern und Freunde zählen

Sabine Witthinrich, die den Buffetvorbereitungseinsatz der Hohenwestedter DRK-Frauen organisiert, war mit den neun Erstspendern des ersten Termins im neuen Jahr sehr zufrieden. Dass die DRK-Schriftführerin das Blutspenden im Forum als „vollen Erfolg“ einstufte, lag an der Gesamtzahl der Teilnehmer: „Von 144 Spendewilligen durften heute 129 spenden.“ 

Damit hat der DRK-Ortsverein nach vier Jahren mit pandemiebedingt sinkenden Teilnehmerzahlen das vor Corona-Niveau wieder erreicht. „Wie die Wette mit den Abiturienten ausgeht, entscheidet sich im Mai“, erklärte Sabine Witthinrich: „Um die 30 Erstspender zu erreichen, dürfen die Abiturienten auch Eltern, Lehrer oder Freunde mit bringen Hauptsache, die Teilnehmer sind mindestens 18 Jahre alt und haben vorher noch nie Blut gespendet.“ khl