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Ein Ort für Brandschützer und Kulturfreunde

Oldenhütten: Neues Feuerwehrgerätehaus mit Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht / Bauprojekt erntete zuvor auch Gegenwind

Das neue Feuerwehrgerätehaus.

Oldenhüttens Bürgermeister Eggert Rohwer.

Nun war es endlich so weit: Gut 6,5 Jahre nachdem der Gemeinderat den Beschluss gefasst hatte, in Oldenhütten ein neues Feuerwehrgerätehaus mit einem Dorfgemeinschaftshaus zu bauen, konnte vor kurzem die offizielle Einweihung gefeiert werden.

Gerade in der Startphase sorgten Genehmigungsverfahren, die Beantragung der Fördermittel und besonders das unbeständige Wetter immer wieder für Verzögerungen. „Eigentlich war das Gebäude dann ja bereits Ende 2019 fertig und sollte 2020 eingeweiht werden. Doch die Einweihungsfeier musste aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften  wegen dem Coronavirus immer wieder verschoben werden", erklärt Oldenhüttens Bürgermeister Eggert Rohwer.


Ursprüngliche Pläne wurden erweitert

Dabei hatte die Entscheidung anfangs in der kleinen Gemeinde bereits einiges an Staub aufgewirbelt. Ging es ursprünglich nur darum einen Ersatz für das alte Feuerwehrgebäude zu bauen, wurden die Pläne um einen daran angeschlossenen Bürgerraum erweitert. Hintergrund war ein Zuschuss der Aktivregion von 85 000 Euro, den es aber nur für ein Dorfgemeinschaftshaus und nicht für eine Feuerwache gab. „Bei den Gesamtkosten von rund 360000 Euro, hätte der Neubau eines eigenständigen Gerätehauses ohne den Zuschuss die Gemeinde genau so viel gekostet“, verrät der Bürgermeister. 

„Nachdem der Rohbau fertig war, haben wir den Innenausbau in Eigenleistung fertig gestellt. Da hat auch jeder, der sich einbringen konnte, mitgemacht“, erläutert Rohwer. Dadurch sei es aber auch möglich gewesen, dass am Ende tatsächlich der veranschlagte Kostenrahmen von 360 000 Euro eingehalten werden konnte.

Keine Konkurrenz für Dörpskrug

Das neue Feuerwehrgerätehaus mit dem daran angeschlossenen Dorfgemeinschaftshaus. Fotos: Kai Eckhardt

„Das Dorfgemeinschaftshaus soll und darf aber keine Konkurrenz zu unserem Dörpskrug werden. Private Feiern im DGH sind durch eine Benutzungsordnung ausgeschlossen“, betont Rohwer. Vielmehr sehe er eine zukünftige Nutzung unter anderem von den ansässigen Vereinen und Verbänden. ,,Außerdem wollen wir gemeinsam mit dem Kulturausschuss und den Einwohnern Ideen entwickeln, wie wir das DGH als kulturellen Mittelpunkt künftig regelmäßig mit Leben erfüllen können", plant der Bürgermeister.

Neu angelegt wurde neben dem Dorfgemeinschaftshaus ebenfalls der Spielplatz, der seinerzeit dem Neubau weichen musste. Kai Eckhardt