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Vereine und Brandschützer unter einem Dach

Krogaspe: Projekt für kombiniertes Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrhaus nimmt Fahrt auf

Architekt Ralf Dieter Ladwig (v.l.), Wehrführer Hans-Heinrich Reimers, Bürgermeister Nils Höfer und Björn Grünberg, vom Ausschuss für das DGH, beim symbolischen Spatenstich. Foto: Kai Eckhardt

KROGASPE. Mit dem symbolischen Spatenstich wurden die Bauarbeiten für das neue, kombinierte Feuerwehrgerätehaus und Dorfgemeinschaftshaus (DGH) der Gemeinde eingeläutet. Während das Gebäude bereits in diesem Jahr stehen soll, wird die Fertigstellung der Außenarbeiten noch bis in das kommende Jahr andauern.

Sechs lange Jahre hat es von der ersten Phase der Planung gedauert, bis man nun zur Tat schreiten konnte. Nachdem zwischendurch sogar der Architekt gewechselt wurde, musste auch die eigentlich angedachte Konstruktion geändert werden. Aufgrund von steigenden Preisen und Lieferengpässen wechselte man von Stahl auf ein Holzständerwerk für die Grundkonstruktion - mit dem Effekt, dass dadurch auch die Statik neu berechnet werden musste. Trotzdem steigen die Baukosten von den ursprünglich veranschlagten 460 000 Euro nun auf rund 730 000 Euro.

Rund 220 Quadratmeter Grundfläche wird das Gebäude auf dem alten Sportplatz an der Ecke Hauptstraße und Wasbeker Straße haben. Dazu zwei getrennte Zu- und Ausfahrten, um im Einsatzfall einen Scherungsverkehr zu vermeiden. Gefördert wird das Projekt von der Aktivregion Mittelholstein mit 100 000 Euro für das Dorfgemeinschaftshaus sowie 86 000 Euro vom Land für das Feuerwehrgerätehaus.

Was auf dem Papier gut aussah, beinhaltete aber anfangs scheinbar einen brisanten Denkfehler. „Da wir aus Kostengründen den Gesellschaftsraum vom DGH auch als Gruppenraum für die Feuerwehr nutzen wollten, bestand der Verdacht der Doppelförderung“, erklärt Bürgermeister Nils Höfer.

Also musste die Planung erneut geändert werden. Mit dem Ergebnis, dass das Gebäude nun ein Obergeschoss bekommt, in dem unter anderem der Gruppenraum der Wehr untergebracht wird.

Um der Gastronomie im ,,Sporthuus" keine Konkurrenz zu sein, sollen private Feiern weiterhin dort stattfinden und nicht im Dorfgemeinschaftshaus. Während der Bolzplatz noch bis zur Hälfte weiter bestehen wird, sollen auf der verbleibenden Außenanlage ein Grillplatz, eine Boule-Bahn sowie Parkplätze entstehen. ke