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Niebüller Rathaus: Mit dem Fahrstuhl barrierefrei unterwegs

Sitzungsräume als auch der Ratskeller mit seinen Sanitäranlagen sind jetzt barrierefrei zu erreichen.

Endlich fertig: Der neue Fahrstuhl führt in den ersten Stock. Bürgermeister Thomas Uerschels freut sich über den Einbau des Lifts. Foto: Arndt Prenzel

Gut Ding will Weile haben: Die Sitzungsräume im Rathaus der Stadt Niebüll als auch der Ratskeller mit seinen Sanitäranlagen sind jetzt barrierefrei zu erreichen.

Im März begannen die Umbauarbeiten im und am Rathaus. ,,Seit 2019 wurde geplant", berichtet Bürgermeister Thomas Uerschels. ,,Hauptbaustelle war bislang der Aufzug. Der Zugang zum Aufzug erfolgt nicht direkt von der Durchfahrt, sondern über den Vorraum zur Kaffeemaus sowie den Eingangsbereich zu den Sitzungsräumen."

Auch der Eingangsbereich zu den Sitzungssälen wurde barrierefrei gestaltet. Über eine kleine Säule lässt sich ein Knopf drücken, so dass die Tür automatisch aufgeht. Wer diesen Pfosten übersieht, wie bereits zu beobachten war, zieht an der Eingangstür. Diese öffnet sich dann ebenfalls.

Der Einsatz der gut halben Million Euro wobei der Fahrstuhl mit 100.000 Euro zu Buche schlägt - hat sich jedenfalls gelohnt. In den Kosten ist auch die Anpassung der Fassade des Rathauses mitenthalten. ,,Viel Arbeit im Bestand", resümiert der Bürgermeister, der den kurzen Weg zur Baustelle hatte. ,,Die breite Durchfahrt unter dem Sitzungssaal bleibt unverändert, die Fassaden vom Rathaus-Café, der Zugang zum Sitzungssaal und dem Gastraum zum Westersteig hin, wurden zwischen die großen Pfeiler vorgezogen."

Er ist zufrieden: ,,Durch den Fahrstuhl wird der Zu-gang für Menschen mit Behinderungen zu verschiedenen, wichtigen Räumen gewährt." Gleichzeitig wurde der Raum „Horizonte" der „Kaffeemaus" durch die Entfernung einer Trennwand vergrößert. Dort können nun rund 40 Gäste bewirtet werden.

Das Warten auf den Fahrstuhl-Einbau endete kürzlich. Nachdem um Weihnachten ein gut gelaunter Techniker fleißig am Arbeiten war, sah es schon gut aus. ,,Mitte Januar kam der TÜV“, sagt Thomas Uerschels lächelnd. „Nun waren nur noch kleinere Restarbeiten zu machen!" pre