Anzeige

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

FOTO: S:HZ

wie schön, dass Sie unsere Beilage „Unser Handwerk“ in Händen halten!

Genauso wie Sie, wissen wir als echte Schleswig-Holsteiner, welchen Stellenwert das Handwerk für uns alle hat. Dabei geht es nicht nur um die beträchtliche Wirtschaftskraft für unsere Region, sondern auch um unser aller Wohlbefinden. Denn wer sitzt schon gerne in einer kalten Wohnung, wenn die Heizung ausgefallen ist oder ärgert sich nicht über die mäßigen Ergebnisse, wenn er als Laie selbst Hand angelegt hat? Die Handwerker in unserem Land sorgen dafür, dass es uns gut geht. Deshalb ist es für uns als Verlagshaus so wichtig, gerade in diesen turbulenten Zeiten den Handwerksbetrieben als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen und dort zu unterstützen, wo es uns als Medienhaus möglich ist.

Weil gerade die Nachwuchssuche im Handwerk eine große Herausforderung darstellt, haben wir uns für diese Ausgabe auf die Suche nach Menschen gemacht, die sich trotz Studium doch für ein Handwerk entschieden haben. „Wir wollten dem Schreibtisch entfliehen“, erzählt uns Jens-Uwe Böhling, der als studierter Betriebswirt als Finanzanalyst in Frankfurt gearbeitet hat und nun mit seiner Frau eine Bäckerei in Ellingstedt betreibt. Solch eine Geschichte kann für junge Menschen (und ihre Eltern!) Inspiration sein, nach dem Schulabschluss nicht nur auf eine akademische Laufbahn zu blicken, sondern sich handwerklich zu orientieren. Dass der Beruf dabei durchaus zur Berufung werden kann, spürt man bei den Reportagen über den Schiffsbauer an der Schlei, den Schuster oder Klavierbauer

Natürlich haben wir auch den Service in diesem Heft nicht vergessen. Ab dem 1. Juli gelten in Schleswig-Holstein neue Vorgaben für Heizungsanlagen. Wir haben zusammengefasst, was beachtet werden muss. Auch Nachhaltigkeit spielt in dieser Ausgabe eine Rolle. Deshalb gibt es Tipps, wie sie im Garten gelebt werden kann. Echte Hingucker in diesem Heft sind übrigens die Tapeten dieser Saison. Und wer weiter von Zuhause aus arbeiten wird, freut sich sicher über unsere Ideen zum Einrichten seines Homeoffice.

Mein Team und ich wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Michael Knudsen

VERLAGSHAUSLEITER FLENSBURG


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

FOTO: KUR

es ist wieder soweit, heute halten Sie die jährliche Ausgabe „Unser Handwerk“ in den Händen. Der Name könnte kaum treffender formuliert werden. Warum ich dieser Ansicht bin? Werfen wir einen Blick auf Schleswig-Holstein: So einzigartig wie die geografische Lage zwischen Nord- und Ostsee, so einzigartig ist auch die wirtschaftliche Struktur. Sie ist geprägt von einer Vielzahl mittelständischer Unternehmen und Betrieben. 175.000 Handwerkerinnen und Handwerker, verteilt auf 32.000 Handwerksbetriebe, stehen ihren Kundinnen und Kunden täglich mit Rat und Tat zur Seite. Auch gerade wegen dieser Bedeutung ist der anhaltende Fachkräftemangel ein zentrales Thema von Handwerkskammern, Verbänden und Politik. Viel zu wenig Jugendliche entscheiden sich heute für eine Berufsausbildung im Handwerk. Unsere gemeinsame 

Aufgabe muss es daher sein, die Karrierechancen, die eine Ausbildung im Handwerk bietet, noch deutlicher aufzuzeigen. Handwerk ist heute nicht mehr nur rein traditionelles Werken, sondern vielmehr eine Kombination aus Tradition und Technik der neuesten Generation. Längst hat die Digitalisierung auch in den Handwerksbetrieben Einzug gehalten und Arbeitsabläufe verändert und optimiert. Das konnte ich bei meinen zahlreichen Betriebsbesuchen und Gesprächen immer wieder feststellen. Und auch für diejenigen, die von ihrem eigenen Betrieb träumen, könnte das Timing kaum besser sein: Hier in Schleswig-Holstein stehen viele Handwerksbetriebe vor einem Generationswechsel in der Geschäftsführung. Umso wichtiger ist es, dass junge, aufstrebende Nachfolgerinnen und Nachfolger den Mut fassen und in diese Fußstapfen treten. Die Landesregierung hat 2019 die Meistergründungsprämie eingeführt, um einen kleinen finanziellen Anreiz zu bieten, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Bisher wurden 523 Anträge bewilligt und eine Gesamtsumme von über 3,9 Millionen Euro ausgezahlt.


„Unser Handwerk“ ist Alltag für die Menschen im echten Norden.

DR. BERND BUCHHOLZ, MINISTER FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, ARBEIT, TECHNOLOGIE UND TOURISMUS DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN


Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten nimmt die Bedeutung der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung des eigenen Betriebes eine immer wichtigere Rolle ein. An dieser Stelle möchte ich deshalb auf den perfakta SH e.V. aufmerksam machen. Er wird von den Handwerkskammern und der Landesregierung gefördert und bietet Hilfestellung bei Fragen rund um die Betriebswirtschaft zu sehr attraktiven Konditionen an. 

Doch selbst in den Zeiten der Corona-Pandemie war das Handwerk in Schleswig-Holstein eine starke Säule der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Handwerkskammern, den Verbänden und der Landesregierung war ein grundlegender Baustein dieser Stabilität. Ich hoffe, dass so auch in Zukunft kommenden Herausforderungen bestmöglich begegnet werden kann. Für Schleswig-Holstein und für „Unser Handwerk“

Viel Spaß beim Lesen!

Dr. Bernd Buchholz 

MINISTER FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, ARBEIT, TECHNOLOGIE UND TOURISMUS DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN