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Welttag des Hörens am 3. März: Den Alltag weniger anstrengend machen

Wie die Hörakustik dem Gehirn das Hören erleichtert

Weniger Stress: Besonders in Alltagssituationen macht sich ein modernes Hörsystem schnell bezahlt. Foto: BVH

Hören kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Gründe dafür gibt es viele: mal wird durcheinander geredet oder Geräusche stören die Unterhaltungen, mal ist es ein anspruchsvolles Thema. Nicht selten liegt es allerdings auch am eigenen Gehör, das nicht mehr die gewohnte Hörleistung aufbringt. Jedenfalls nehmen mit zunehmender Konzentration auf das Sprachverstehen Stress und Ermüdungserscheinungen zu und mindern Lebensqualität und Gesundheit mit steigender Tendenz.

Der Blick auf die Auswirkungen der Höranstrengung zeigt, wie sinnvoll und hilfreich der vorsorgliche Ohrencheck sein kann. Denn wer sich für sein Sprachverstehen immer stärker anstrengen muss, wendet dabei mehr mentale Energie auf als gewohnt. Diese Belastung des Hörzentrums im Gehirn führt zu kognitiver Erschöpfung, was wiederum die Konzentrationsfähigkeit einschränkt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindeutig den weitreichenden Einfluss der Höranstrengung auf Wohlbefinden und Gesundheit. Dabei können auch schon minimale Einschränkungen der Hörleistung die Anstrengung beim Hören und Verstehen im Alltag deutlich erhöhen. Wenn durch Hörminderungen Informationen nicht mehr oder nur teilweise übertragen werden, ist das Gehirn permanent gefordert bis überfordert. Abhilfe schaffen Hörakustiker mit der Anpassung moderner Hörsysteme, die gezielt und effektiv auf jeden persönlichen Hörbedarf eingestellt werden und das Wohlbefinden wieder herstellen können.

Die aktuellen audiologischen Strategien nutzen dabei die Erkenntnisse über die Höranstrengung und die Auswertung des Gehörten im Gehirn. Die Schallverarbeitung berücksichtigt den gesamten auditiven Raum, der den Hörsystemträger umgibt. Im Mittelpunkt stehen dominierende Signale (wie zum Beispiel ein Sprecher in unmittelbarer Nähe), während gleichzeitig weitere akustische Einflüsse zugelassen werden. Dadurch ist die Konzentration auf ein Gespräch möglich, es kann aber jederzeit auf Geräusche oder andere Gesprächspartner reagiert werden. Diese Orientierung an der natürlichen Schallumgebung unterstützt die Dynamik des Gehirns und mindert den Höraufwand für die Betroffenen. FGH

Ziel: Hörvorsorge verbessern

3. März 2023: Welttag des Hörens 

Am 3. März ist der Welttag des Hörens. Erneut setzen sich der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem internationalen Aktionstag für besseres Hören und eine verbesserte Hörvorsorge und -versorgung ein. Mit dem Motto „Hörvorsorge ab 50 – ICH geHÖRE daZU!“ liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der frühzeitigen Erkennung der Schwerhörigkeit im Alter (Presbyakusis). Die bundesweite Aufklärungskampagne soll Menschen ab 50 für das Thema sensibilisieren und dazu beitragen, dass Hörverluste nicht jahrelang unbemerkt und unbehandelt bleiben, sondern frühzeitig versorgt werden. BVHI